Trio MiSchKa – Kirta in Frauenberg

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11. September 2015 – Kirta in Frauenberg

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11. September 2015 – Kirta in Frauenberg

 

Trio MiSchKa fand Perle an der A3

Frauenberg (laa). Das auf dem Tangrintel beheimatete, mittlerweile aber überregional bekannte Trio MiSchKa begeisterte zum Kirtaauftakt in Frauenberg knapp 120 Musik-Kabarett-Freunde im Landgasthof. In Erinnerung blieben die „Mitmachnummern“, die Pointen mit regionalem Bezug und der mutmaßlich nächste Oktoberfesthit.

Auch heuer schafften es die Organisatoren der CSU/FWG Brunn wieder, den Saal im Landgasthof Frauenberg zu füllen und ein heimeliges Ambiente, sowohl für die Zuschauer, als auch für die Darsteller (Stefan Mirbeth, Klaus Schmidmeister, Wolfgang Kamm) zu schaffen.

Als Trio MiSchKa blickten diese in ihrem Programm vom Tangrintel hinunter ins Labertal (und Umgebung) und nahmen lokale Gegebenheiten, Vorkommnisse, Bräuche und Traditionen etc. aus dem ländlich geprägten, „kleinstädterischen „Raum aufs Korn.

In einer satirischen Wahlveranstaltung wurden bei einer Kandidatenvorstellung (Landwirt, Neubürger, Großkopferter, Ostdeutscher Bewerber) die unterschiedlichen Charaktere in einem Gemeinderat und auch deren Interessen amüsant inszeniert.

Mit dem Lied von Frauenberg, dem Ort an der Autobahn (hinter der Bretterwand) stellten Sie auch das alltägliche (durch die Lärmschutzwand reduzierte) Lärmproblem in den Vordergrund. Ihre „Verneigung“ galt dem Veranstaltungsort Frauenberg, „der Perle an der Autobahn A3“; kaum kummst hie, schon bist wieder vorbei.“

Beim „Bierflaschl-Walzer“ offenbarte Komponist und Autor Wolfgang Kamm die geheimen Wünsche eines 0,33-Pils-Getränkes auf der Suche nach Partnerschaft und Vermehrung, vielleicht mit einem Limo zum Radler, nicht jedoch mit einem Sixpack, „weil die kumma aus Tschechien und gehen mit jedem Mann“. Resümee: „A Flaschl ist doch a bloß a Mensch, genau wie Du und I.“

Kurios auch der „vierte Mann im Trio“, Franz Kracherl, der alle Freiheiten hatte und das Herz auf der Zunge trug. Humorvolle, aber auch tiefsinnige Kommentare waren zu hören, und auch mancher Unsinn sprudelte nur so aus ihm heraus. Aus der Frau eines Majors wurde die Majonaise; und der Bergsteiger und Teefabrik-Besitzer hätte bei der Besteigung des „Everest“ den „Iii-Tii“ (Yetie?) getroffen, der „nach Hause telefonieren wollte, obwohl er auf dem Berg keinen Handyempfang hatte.

Der derzeit noch lokale Hit „hier nur Mass`n“, riss auch das Publikum zum weiderholten Male zum Mitsingen mit. „Das wird der Wiesn-Hit“ prognostizierte schmunzelnd Stefan Mirbeth, „wenn heur nicht, dann gewiss nächstes oder übernächstes Jahr.“

Warum Trio MiSchKa auch als „Rüscherl-Retter“ aktiv seien erläuterte Klaus Schmidmeister ausführlichst, der dieses weiche-zarte Mix-Getränk am liebsten an der Faschingsball-Bar mit einer Chantalle oder Francoise trinkt, anstatt einen Jägermeister mit der Hildegard im Bierzelt.

„Ja mir, mir san heit abend in Frauenberg“ schallte es zu später Stunde durch den Saal und mit dem Refrain „daamannfred, daamannfred“ bezogen Trio Mischka Veranstaltungsort, Veranstalter und das Publikum mit ein.

Nach rund zweieinhalb Stunden Spielzeit beendete Franzl Kracherl (Klaus Schmidmeister) den Abend mit dem Abschiedslied „etz is aber gnua, wir wollen unser Ruah, ihr könnt`s jetzt gehen, tschüs auf Wiedersehn…… “

Organisator Fred Amann, sichtlich erstaunt über das ihm gewidmete Lied, war höchst erfreut über den gelungenen Abend, über den zahlreichen Besuch und „den starken Auftritt von Trio MiSchKa“.

Text: Fred Amann

 

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